4 Tipps beim internationalen Versand von MitarbeiterInnengeschenken

Wednesday, October 6, 2021
Du und deine Firma entscheidet euch dazu, Geschenke oder speziell MitarbeiterInnen-Boxen innerhalb Europas zu verschenken? Auf den ersten Blick scheint der Versand von Geschenksendungen an eure wertgeschätzten MitarbeiterInnen wie eine "schöne Fahrt durch die Schweizer Alpen", bis folgendes passiert: Euch ist der Sprit ausgegangen und ihr habt nicht bedacht, dass die Euros, die ihr zum Bezahlen verwenden wolltet, kein gesetzliches Zahlungsmittel in der Schweiz sind. Was habt ihr nun vor?
Damit anfängliche Fehler vermieden werden und das Versenden von Geschenken für euch trotzdem eine aufregende Reise wird, haben wir euch einige Tipps zusammengestellt. Ihr denkt jetzt: Ach was, was soll schon schief gehen? Wir versenden doch innerhalb Europas? Das wird schon klappen!
Zur Verdeutlichung:
Es gibt..
..44 Länder in Europa (27 in der EU)
..24 offizielle Sprachen
..eine Landmasse von 10,18 Millionen km²
..und eine geschätzte Bevölkerung von 743 Millionen Menschen.

So einfach wird das Versenden vermutlich also nicht.  

Es gibt einige Dinge zu beachten, damit das Schenken großartig und das Versenden erfolgreich wird. Wir haben das ganze mal für euch in 4 Punkten festgehalten.

1. Kultur

Jedes Land in Europa hat seine eigene einzigartige Kultur. Das bedeutet, dass bestimmte Dinge in einigen Regionen besser ankommen als in anderen. Ein Beispiel dazu: In Großbritannien ist man verrückt nach Tee und Kuchen. Muffins kommen also sehr gut an, vor allem, wenn sie personalisiert sind. In Ländern wie Griechenland sind sie jedoch nicht alltäglich. Frankreich produziert einige der besten Weine der Welt. Wein aus einer unbekannten Ecke der Welt zu servieren, kann ein Schritt in die falsche Richtung sein. In Italien wird den 97 % der Italiener, die Kaffee trinken, fast immer Lavazza oder Illy Kaffee serviert. Ein Kaffee aus Deutschland ist hier vielleicht nicht das richtige Geschenk.

Alles, was ihr wissen müsst ist, dass jedes Land dazu neigt, bestimmte Dinge auf seine eigene Weise zu schätzen, so dass auch die MitarbeiterInnen dieser Länder in Europa auf ihre Weise behandelt werden müssen. Bei der Wahl der zu verschenkenden Produkte müsst ihr also sorgfältig auswählen.

2. Währungen

Nicht jedes Land in Europa akzeptiert den Euro. Jedes nordische Land verwendet eine andere Währung. Dänemark verwendet die Dänische Krone, Schweden die Schwedische Krone, Norwegen die Norwegische Krone und Finnland den Euro. Wenn ihr mit digitalen Geschenken arbeitet, könnet ihr Schwierigkeiten bekommen, wenn ihr fälschlicherweise annehmt, dass der Euro in allen europäischen Ländern funktioniert. Selbst Amazon ist nur in Frankreich, Deutschland (einschließlich Österreich und der Schweiz), Italien, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Türkei und Großbritannien verfügbar. Wenn ihr also auf die Idee kommt, Online-Geschenkkarten zu versenden, stellt sicher, dass ihr es richtig macht, damit eure MitarbeiterInnen diesen tatsächlich einlösen können.

Wenn ihr jemandem eine Online-Gutscheinkarte schicken wollt, die er/sie nicht einlösen kann, kann das zu einem schlechten Wertschätzungsgefühl führen.

3. Sprachen

Wenn ihr jemanden falsch ansprecht, kann dies eine Beleidigung sein. "Sehr geehrter Herr" und "Sehr geehrter Herr" können sowohl dasselbe als auch sehr unterschiedliche Dinge bedeuten. Ihr seid verwirrt? Dann kären wir euch auf: Im Französischen ist die informelle Anrede "Vous", wenn man jemanden nicht kennt. Wenn man mit jemandem befreundet ist, sagt man Tu. Und dann gibt es noch die Akzente in der Nachricht, die ihr verschicken werdet. Es gibt vier Versionen des Buchstabens E... ë, è, é und ê (wusstet ihr übrigens, dass das berühmte Champagnerhaus Moët nicht mo-eyy, sondern mo-ett ausgesprochen wird?). Bei 24 Sprachen braucht ihr jemanden, der es richtig macht. 

Wenn ihr die Texte nicht selbst schreiben könnt, sucht euch jemanden, der/die diese Aufgabe problemlos und in großem Umfang erledigen kann.

4. Zollpapiere

Ein Fehler den viele Unternehmen machen, sie denken nicht an mögliche Zollgebühren. Es kann also mehrere Wochen dauern, bis die Geschenke ihre EmpfängerInnen erreichen, wenn sie Im Zoll stecken bleiben. Zusätzlich fällt dann auch noch eine Gebühr an.

Kümmert euch rechtzeitig um die wichtigen Zollpapiere und den zeitnahen Versand, damit eure Geschenke problemlos und zeitgerecht bei euren MitarbeiterInnen ankommen. Stellt im gleichen Zuge sicher, dass ihr den richtigen Versandpartner ausgewählt habt, auf den ihr euch verlassen könnt.

Voilà! Ein paar Dinge, über die ihr besser nachdenken solltet, bevor ihr eine "Reise" durch Europa macht. Viel Erfolg!

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